burda · Memade

Mein Hosenexperiment (burda 113-102016)

„Darf ich das? Also-darf und kann ich so raus?“. Stellt man mal ein neues Teil fertig, das ein wenig außerhalb der gewohnten Komfortzone liegt und eher weniger dem bisher genähten Stil entspricht, so können einem diese Gedanken durchaus durch den Kopf gehen.

Diese Hose, burda 113-102016, hatte ich schon seit der Heftvorschau im Blick (ich hab seit kurzem eh eine Meise ein Faible was Sailor Pants angeht ;D). Nun gut, eine solche ist es bei mir streng genommen nicht geworden, aber seht selbst:

 

Klar, darf ich das, ich kann so raus. Aber ist das Teil was für mich? Natürlich kann heutzutage jede/r alles nach Belieben anziehen, aber wahrscheinlich kennen einige auch diese seltsamen, unangenehmen Blicke, die so scheinen, als hätte man einen Popel im Gesicht und niemand sagt etwas… ;D

Mit dieser Hose bin ich mir tatsächlich ein wenig unsicher, da sie von der Optik her doch etwas neues für mich ist. Eine Nicht-Jeans eben. Und tatsächlich hatte ich am Spiegel den besseren Eindruck als auf dem Foto, frei nach dem Motto: „Was hab ich denn da bloß verbrochen… o_O“ .
Von den aufgesetzten Taschen habe ich die Finger gelassen und statt den Bügelfalten habe ich schmale Biesen genäht, das spart die erneute Bügelei nach dem Waschen… 😉

Am Saum mussten noch 4cm Länge weg, das war es dann aber auch schon mit den Änderungen.
Der Stoff stammt von einem Streifzug über den Amsterdamer Westermarkt und ist wohl eine Woll-/Baumwoll-/Elasthanmischung aus Italien. Bei 5€/m konnte ich nicht widerstehen und die Qualität ist mMn ziemlich gut, auch wenn er noch ein wenig nach Zigarrentabak riecht ;). Die Farbe ist mal wieder navyblau (jaaa, ich bleibe meinem Farb- und Beuteschema treu :P)

Ein vorsichtiges Fazit: Hmmm, ich weiß noch nicht…eigentlich schwingt beim betrachten der Fotos ein gewisses „was haste denn da verbrochen?!“ mit…bequem ist sie auf jeden Fall, ich bin mir nur mit der hinteren Ansicht mit der „freien Fläche“ noch nicht ganz sicher, ob ich das so lassen soll (zB Anbringen von Taschenklappen, etc.). Und zumindest auf dem Foto macht sie vorne einen recht bollerigen Eindruck… Was meint ihr? Yay oder nay?

Eigentlich wollte ich demnächst die Pantalon Embrun in Angriff nehmen, aber so ganz sicher bin ich mir da jetzt auch nicht mehr… :-/

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5 Kommentare zu „Mein Hosenexperiment (burda 113-102016)

  1. Mutig bist du mit den Hosen. Ich finde an der rechten Seite, von dir aus, beult die Seitennaht in der Höhe des Oberschenkels. In der Länge würde ich nur maximal 2 Zenimeter wegnehmen. Vielleicht würde der Hsoe ein anderes drumrum guttun. Ein kurzer Pulli , Bluse, eher was lockeres aber kurzes obenrum. Spielen mit den Schuhen, die gewählten finde ich eher suboptimal. Lieber Gruß Jeanette

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    1. Hihi, das ist eine ganz neue Sichtweise auf das Teil (so viel Vertrauen habe ich dann aber doch nicht in den Elasthananteil, als dass ich das ausprobieren wollte ;D )
      Mit einer darüber getragenen Bluse sieht es zum Glück wieder anders aus 🙂
      LG

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