burda · Memade · Outfit · Schnittquelle

Zweimal in Blau

Hallo ihr Lieben,

ihr müsst heute etwas genauer hinschauen- zwei Modelle aus dem selben Stoff sind fertig geworden.

Einmal das Kleid („Power-Dress“) aus der Augustausgabe der Burdastyle 124A-082016 und weiter unten der Rock mit dem hohen Beinschlitz aus der Aprilburda 113A-042016 (achtung, irgendwie habe ich gerade ein Händchen dafür, Schnitte im Muster untergehen zu lassen *eehhhk*).

Aber erstmal alles auf Anfang: Der Stoff war ein Zufallskauf beim Alfatex in Weiterstadt, wo ich mich mit einem Mitglied einer Nähgruppe auf Facebook zum „Blind date“ traf (schön war’s! :)) und so wanderten gleich 3m in meine Einkaufstasche. Eigentlich hätte daraus das hier werden sollen, da hab ich aber den Satz „Elastische Kleiderstoffe mit etwas Stand“ gepflegt überlesen. Schön blöd, der Stoff ist zu 100% aus Baumwolle und kein Fitzelchen Elasthan dabei, was nun? Das Cacharel-Kleid aus der burda 04/2015 wäre auch ganz hübsch gewesen, allerdings hätte ich dann mit einem 40cm-Rest arbeiten müssen, auch nicht optimal…(Schimpftirade zum Thema „Rest“: siehe gaaaanz weit unten!)

Als vor vier Tagen die Augustausgabe in meinem Briefkasten lag, war die Entscheidung gefällt, das Modell 124 wird’s! Aber genug der Worte, jetzt folgen erstmal Bilder:

img_3161

 

ich bin nicht schief, das sieht nur so aus 😉
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natürlich: Taschen!
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hier mit Bolero („Aachen“ von Schnittquelle)
das nächste Mal nehme ich schwarzes Formband *hüstel* (war nur noch weißes da)

Inspiriert ist der Schnitt lt. burda angeblich von Mrs. Underwood (House of Cards). Meine Version bringt diese Assoziation wahrscheinlich nicht mit sich, aber das macht nichts ;). Ändern musste ich am Kleid nur die Ärmel (vergrößern), dadurch hatte ich beim Einsetzen meine liebe Not, da noch mehr Mehrweite entstand, als eh schon vorhanden war. Gibt es eigentlich noch andere Methoden, um einen Ärmel zu vergrößern, als durch einschneiden und aufdrehen? Ebenfalls ließ ich den Schnitt zur Taille hin in Größe 40 laufen. Ansonsten verlief das Nähen ziemlich überraschungsfrei.

Nach einer kurzen Runde zum Supermarkt und wieder zurück lässt sich zum Tragegefühl schon mal folgendes sagen: Trägt sich super!! 😉 Alles bleibt da wo es ist und es ist generell genug  Platz vorhanden (ok, der Gürtel hat keine Funktion, sondern sieht „nur“ hübsch aus)- joa, mag ich. An den quasi hohen Ausschnitt muss ich mich noch erst gewöhnen, die Schlitztiefe ist burda-untypisch übrigens auch nicht so tief. Einziger (kleiner) Mangel: Die eigentlich hohe Armkugel erschwert manche Bewegungen: Schon mal mit nem Blazer versucht, die Arme zu überkreuzen? So ähnlich fühlt sich das an, nicht optimal aber verschmerzbar.

 

Zum Rock schreibt burda hier:

Ziemlich sexy, aber absolut bürotauglich ist der schmale Rock mit hohem, schräg verlaufen dem Schlitz und asymmetrischer vorderer Passe.

Sexy? Jap. Bürotauglich? Bei uns im Büro/Labor eher nicht, zumindest wenn man möchte, dass die Kollegen einem zuhören… ;D

Sandra von Zufall wenn’s klappt hat zur Blendenverarbeitung eine sehr anschauliche Fotostrecke erstellt, damit ging es ratzfatz.

 

 

Die Chiffonbluse habe ich spontan mal rausgekramt, momentan besitze ich kaum Oberteile, die auf Taillenhöhe enden (was zieht man eigentlich zu Bleistiftröcken am besten an?! Bei mir ist das Körpervolumen ja eigentlich eher bauchnabelabwärts vorhanden…ich geh mal pinterest fragen…)

Genäht ist der Rock in Gr. 40, am Bund hätte es wohl noch weniger sein dürften, aber da hab ich bei burda eh Probleme: Alles, was ab Taille beginnt, ist größenmäßig eher schwer abzuschätzen. Kleider und Oberteile passen dafür ziemlich gut.

Ich fürchte, dass der Rock eher ein „Stehrock“ ist, beim Hinsetzen zeigt sich doch arg viel Bein…hmmm…nichts unbedingt für den Arbeitsalltag…vielleicht solle der Schlitz doch noch ein wenig weiter geschlossen werden? Oder muss man sich erstmal daran gewöhnen?

 

Viele Grüße,

M.

 

 

PS: Hier noch die versprochene Reste-Schimpftirade: Der Rockschnitt veranschlagt 1,10m Stoff, das Kleid schlägt angeblich mit mit 1,80m zu Buche. Angeblich. Übrig hatte ich nach dem Zuschnitt statt null stattliche 60cm!! Allein beim Kleid wurden 40cm eingespart- versteht mich nicht falsch, es ist ja schön und gut, weniger als vorgesehen zu verbrauchen, aber gleich so viel?! Woran liegt das?! Bin ich effizienter beim Zuschnitt oder liegt hier eine Fehlkalkulation vor? Geht das nur mir so? Wenn man das in Euro umrechnet, kann das unter Umständen ziemlich viel werden, was nicht im eigentlichen Sinne verbraucht wird! Nicht cool! 😦

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2 Kommentare zu „Zweimal in Blau

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